WN 8.8.2009 "Mit Kunst gegen Tabus"

Münster/ Der Tod und das Sterben sind Themen, die nicht mehr länger Tabus sein sollen. Seit zehn Jahren setzt sich das Johannes-Hospiz dafür ein, dass der Tod als integraler Teil des Lebens verstanden wird. Gemeinsam mit der Marketingagentur Branded Events wurde daher nun die Kampagne "22 Tage" gestartet, die über die Arbeit von Hospizen aufklären soll.
"Wir wollen über den Weg der Kunst dazu beitragen, die Distanz zu Hospizen zu überwinden", erklärte Hermann Bromberger, Geschäftsführer von Branded Events.
Eine besondere Rolle wird die Kampagne "22 Tage" beim Tag der offenen Tür und der gleichzeitigen Feier des zehnjährigen Bestehens des Johannes-Hospizes spielen.
Viele Künstler haben sich bereiterklärt, an diesem Tag ihr Können zu zeigen: Das Placebotheater" wird Improvisatorisches auf die Bühne bringen, Sänger Mark Coles, der auch schon bei der CD des Hospizes mitgewirkt hat, wird gemeinsam mit dem Jürgen-Bleibel- Trio seine Bassstimme erklingen lassen, und Christoph Gilsbach wird als "der Reisende" immer wieder in Erscheinung treten. Daneben wird es eine Podiumsdiskussion, Kabarett, eine Märcheninszenierung, zahlreiche Vorträge, sowie fotografische und filmische Beiträge geben.
Am 29. August von 11 bis 18 Uhr werden die Gärten des Johannes-Hospizes am Hohenzollernring für das bunte Treiben geöffnet sein. "Und dann", so hofft Geschäftsführer
Ludger Prinz, "wird vielleicht der ein oder andere Neugierige den Weg zu uns finden."
Lisa Meierkord



