Was ist ein Hospiz?

Der Begriff Hospiz entstammt mittelalterlicher Tradition. Hospize waren Pilgerherbergen, Orte der Gastfreundschaft. Die heutigen Hospize wollen dazu beitragen, dass Sterben als ein integraler Teil des Lebens wieder neu ins Bewusstsein aufgenommen wird. Das heißt:
Wertvoll und in Würde bis zum Tode leben!

Menschen brauchen gerade in der letzten Phase ihres Lebens, wenn sie zunehmend hilfebedürftig und damit von anderen abhängig werden, die Gewissheit, medizinisch und pflegerisch gut versorgt zu sein. Ebenso wichtig ist es, dass ihre persönlichen Bedürfnisse und Belange ernst genommen und beachtet werden. Dazu zählt insbesondere der Wunsch, möglichst lange in der häuslichen und vertrauten Umgebung bleiben zu können.

Hospizeinrichtungen - so auch das Johannes-Hospiz - sehen ihren zentralen Auftrag darin, bei der konkreten Umsetzung dieser Anliegen zu helfen. Darüber hinaus möchten sie dazu beitragen, dass der Umgang mit dem eigenen Sterben und die Auseinandersetzung mit dem Thema Tod in der Gesellschaft selbstverständlicher werden. Hospizarbeit hat ihre Wurzeln im bürgerschaftlichen Engagement. Die ehrenamtliche Arbeit und Mitarbeit ist und bleibt ein essentieller Bestandteil der Hospizeinrichtung und ihrer Dienste.

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