Ambulante Hospizarbeit

Viele Menschen haben den Wunsch, ihre letzte Lebensphase zu Hause in vertrauter Umgebung und im Kreis ihrer Familie zu verbringen. Die ambulante Hospizarbeit setzt sich dafür ein, dass schwerkranke Menschen zu Hause leben und sterben können. Sie möchte dazu beitragen, unnötige und belastende stationäre Einweisungen in der Endphase des Lebens zu verhindern. Der Schwerpunkt dieser Aufgabe liegt in einer individuellen Begleitung, unabhängig von der Konfession, dem Alter oder der sozialen Stellung des Einzelnen. Ziel ist es, die Lebensqualität der betroffenen Menschen zu bewahren. Ambulante Hospizarbeit bietet Entlastung für pflegende und begleitende Angehörige sowie Unterstützung für alle in der Situation Beteiligten.

Ehrenamtlich Mitarbeitende aus verschiedenen Berufen und Altersgruppen werden für diese Aufgabe in dafür konzipierten Kursen geschult und vorbereitet. Sie leisten regelmäßige Hausbesuche, bei denen sie für die kranken Menschen da sind, Gespräche führen, zuhören oder vorlesen. Sie machen Besuche in Altenheimen und Einrichtungen der Behindertenhilfe. Sie schaffen damit Entlastung und Freiräume für die Angehörigen. Sie können Ansprechpartner für hinterbliebene Angehörige sein und diese in ihrer Trauer begleiten. Die Begleitung bleibt solange bestehen und wird so gestaltet, wie es von den betroffenen Familien gewünscht wird.

Die Arbeit der ehrenamtlich Mitarbeitenden ist unentgeltlich; notwendige Ausgaben werden zu einem großen Teil durch Spenden abgedeckt. Die Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht.

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Ansprechpartnerin:

Birgitt Schlottbohm
Birgitt Schlottbohm
Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes

Rudolfstrasse 31
48145 Münster

Telefon: 0251 1367950
Telefax: 0251 1367953

b.schlottbohmkov@johannes-hospiz.de

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